FAQ - Häufig gestellte Fragen

Alle Fragen aufklappen Alle Fragen schliessen

Allgemeine Fragen?

Neben Kabelfernsehen (DVB-C) und Satellitenfernsehen (DVB-S) gibt es auch noch DVB-T. Das „T“ steht für terrestrisches Fernsehen und bedeutet, dass das digitale Hörfunk- und Fernsehsignal von einem Sendemast auf der Erde gesendet wird.

Die terrestrische Signalübertragung ist jeweils nur landesweit möglich. Deutsche Programme können über DVB-T ausschließlich in Deutschland empfangen werden. Somit sind z.B. in Spanien auch nur spanische Programme empfangbar. In Deutschland sind hauptsächlich Ballungszentren mit terrestrischen Programmen abgedeckt. In ländlichen Gebieten, d.h. in den Haupturlaubsregionen oder auch in Tälern, ist der Empfang oft nicht gegeben. Ebenso findet man private Sender über DVB-T nur noch in großen Ballungszentren. In ländlichen Gebieten mit DVB-T Empfang stehen in der Regel nur öffentlich-rechtliche Sender zur Verfügung.

DVB-T2 HD/H.265 ist terrestrisches Fernsehen, wobei die „2“ für die zweite Generation steht. Im Vergleich zu seinem Vorgänger (DVB-T), können hier mehr Programme in höherer Qualität gesendet werden.

Am 31. März 2016 hat die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 HD/H.265 in Deutschland mit der Ausstrahlung einiger Sender, in verschiedenen Ballungszentren, begonnen.

Am 29. März 2017 wurde DVB-T in vielen deutschen Ballungsräumen abgeschaltet und das volle Programm in DVB-T2 HD/H.265 ausgestrahlt.

2019 soll die Umstellung auf DVB-T2 HD/H.265 vollständig abgeschlossen sein.

Die Umstellung auf DVB-T2 HD/H.265 hat u.a. zur Folge, dass Geräte die nur DVB-T kompatibel sind, nicht mehr mit der neuen Technologie vereinbar sind. Falls Sie also eine terrestrische Antenne haben, brauchen Sie Endgeräte die DVB-T2 HD/H.265 kompatibel sind. Hinzu kommt, dass nur noch öffentlich-rechtliche Sender kostenlos sind. Private Sender werden von „freenet TV“ gebührenpflichtig angeboten.

Die Firma ten Haaft hat in den letzten Jahren ein großes Servicenetzwerk aufgebaut, sodass Sie bei technischen Problemen schnelle und kompetente Hilfe bekommen. Wir arbeiten Hand in Hand mit unseren Händlern zusammen, denen wir intensive, europaweite Schulungen anbieten. Unter „Service + Partner“ können Sie herausfinden, welche Händler sich in nächster Nähe zu Ihnen befinden.

Bitte machen Sie einen Termin aus, sobald Sie einen passenden Händler gefunden haben.

Am Haus ist die Satellitenanlage fest montiert und wird vom Fernsehtechniker einmal auf den richtigen Satelliten eingestellt. Auf dem Reisemobil ist die Satellitenanlage in der Regel auch fest montiert, jedoch muss die Ausrichtung auf den gewünschten Satelliten nach jedem Standortwechsel des Fahrzeugs neu erfolgen. Hier bringen vollautomatische Satellitenanlagen einen großen Vorteil. Ein Knopfdruck genügt und das gewünschte Programm wird binnen kürzester Zeit empfangen.

Scart-Kabel
Scart-Kabel Dieses Kabel überträgt Bild und Ton vom Receiver zum Fernsehgerät. Es wurde nur bei unseren analogen und digitalen Receivern verwendet. Später wurde es durch das Cinch-Kabel bzw. das HDMI-Kabel ersetzt.
Cinch-Kabel
Chinch-Kabel Dieses Kabel überträgt Bild und Ton vom Receiver zum Fernsehgerät. Es wurde bei unseren Digitalreceivern eingesetzt und später vom HDMI-Kabel ersetzt.
HDMI-Kabel
HDMI Kabel Dieses Kabel wird bei unserem HDTV „Europe“ Receiver verwendet, um das Fernsehsignal vom Receiver zum TV-Gerät zu übertragen.
Coax-Kabel
Coax-Kabel Dieses Kabel dient dazu, das Signal von der Antenne zum Receiver bzw. dem TV-Gerät zu übertragen.

Für alle Anlagen der Firma ten Haaft empfehlen wir eine Höchstgeschwindigkeit von max. 130 km/h. Ausnahme ist hierbei unsere neue Oyster V, bei der wir eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h empfehlen.

Bitte beachten sie des Weiteren, dass:

  • … bei Rückwärtstransport / Rückwärtsfahrt > 30 km/h, insbesondere bei LKW- oder Bahnverladung des Fahrzeuges, die Antenne gegen unerwünschtes Aufrichten durch geeignete Maßnahmen zu sichern ist.
  • … sich der Führer des Kraftfahrzeuges nach StVO vor Beginn jeder Fahrt von der Verkehrstüchtigkeit seines KFZs überzeugen muss. Hierzu muss durch einen Blick auf die Außeneinheit geprüft werden, dass die Antenne vollständig eingefahren ist.

Sie können die TV-Geräte mit jeder beliebigen SAT-Antenne benutzen sowie für ältere ten Haaft Anlagen. Jedoch fungiert der Fernseher hier nur als Empfangsgerät und verliert somit seine Premiumfunktion. Die Steuerung der Antenne ist somit nicht über die Fernbedienung möglich.

Ich möchte mir eine Antenne für mein Reisemobil kaufen.

Eine mobile Satellitenanlage ermöglicht europaweiten Empfang. Je nach Spiegelgröße werden die beliebten Urlaubsländer abgedeckt, sodass auch fernab der Heimat regionale Fernseh- oder Radiosender empfangen werden können.

Für Kurztrips innerhalb Deutschlands und den umliegenden EU-Ländern genügt eine kompakte Flachantenne (z.B. CARO®+), die mit ihrer Empfangsreichweite Mitteleuropa abdeckt.

Bevorzugen Sie nach Spanien, Italien oder auch Norwegen zu reisen, brauchen Sie eine Antenne mit der Empfangsreichweite unserer Cytrac® DX oder Oyster® IV 65.

Leidenschaftlich Reisende wählen am besten die Oyster® IV 85 oder unsere neue Oyster® V, die vom Nordkap bis nach Marokko nahezu alle beliebten Urlaubsländer abdecken.

Welche Antennengröße für Ihre Reiseziele am besten geeignet ist, können Sie mit Hilfe unserer „Empfangsreichweiten“ herausfinden.

Des Weiteren gibt es die Option „SKEW“, welche die Empfangsreichweite der Antenne vergrößert. In den Randgebieten der südwestlichen und südöstlichen Urlaubsregionen muss das LNB aufgrund der Erdkrümmung gedreht werden. Die Oyster®-Anlage erkennt durch die SKEW-Funktion automatisch, in welche Richtung das LNB gedreht werden muss und justiert mittels eines speziellen Motors selbstständig nach. Diese vollautomatische Option gibt es nur bei unseren Parabolantennen. Bei unseren Flachantennen gibt es jedoch die Möglichkeit den SKEW manuell einzustellen.

Weitere Informationen über den SKEW finden Sie hier.

Je nach Spiegelgröße und Art der Antenne benötigt sie unterschiedlich viel Platz. Bei wenig Platz auf dem Dach bieten sich unsere Flachantennen (CARO®+ & Cytrac® DX) sehr gut an, da sie durch ihre kompakte Bauweise, im Vergleich zu einer Parabolantenne, wenig Platz benötigen.

In manchen Fällen stellt auch die Höhe ein Problem dar. Oft rechnet man die Aufbauhöhe der Satellitenanlage (z.B. CARO®+ / Cytrac® DX mit 14 cm) zur Gesamthöhe des Fahrzeugs hinzu und ärgert sich dann, dass das Fahrzeug zu hoch wird um in den Carport oder die Garage zu fahren.

Gerade in Ländern mit Mautgebühren (z.B. Frankreich) können wenige Zentimeter zu höheren Kosten führen, da hier ab einer Fahrzeughöhe von 3,00m das Fahrzeug, und somit auch ein Wohnmobil als LKW zählt. In diesem Fall ist zu beachten, dass Dachaufbauten wie die Dachluken oder der Alkoven in der Gesamthöhe ebenfalls enthalten sind.

In vielen anderen Fällen passt die CARO®+/ Cytrac® DX als niedrigste Flachantenne also doch, da sie nur unwesentlich höher ist als eine Reling oder ein Dachfenster. Bevor Sie sich also für ein Modell entscheiden, sollten Sie die Höhe ihres Fahrzeugs herausfinden um zu wissen, welche Aufbauhöhe Ihre Antenne maximal haben darf.

Höhe der Antennen

Flachantennen Höhe im eingefahrenen Zustand
CARO®+ ~ 14 cm
Cytrac® DX ~ 14 cm
Parabolantennen
Oyster® IV 65 ~ 22 cm
Oyster® IV 85 ~ 22 cm
Oyster® V ~ 17 cm

Gerade in der heutigen Zeit muss oft beim Fahrzeugkauf auf jedes Kilo geachtet werden. Somit sollte man auch beim Kauf der Antenne wissen, wie viel das gewünschte Modell wiegt:

Flachantennen Außeneinheit Montagematerial + Zubehör
CARO®+ ~ 15 kg ~ 2 kg
Cytrac® DX ~ 16 kg ~ 2 kg
Parabolantennen
Oyster® IV 65 ~ 11 kg ~ 3 kg
Oyster® IV 85 ~ 12 kg ~ 3 kg
Oyster® V ~ 11 kg ~ 3 kg

Bevor Sie sich endgültig für einen Anlagentyp entscheiden, geht es ins Innere des Fahrzeugs. Sie sollten sich überlegen, auf wie vielen TV-Geräten Sie gleichzeitig fernschauen möchten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Single-, Twin- & Quadro- LNB.

  • Mit einem Single-LNB können Sie jeweils nur auf einem TV-Gerät fernsehen.
  • Mit einem Twin-LNB können Sie auf bis zu zwei TV-Geräten gleichzeitig fernsehen.
  • Mit einem Quadro-LNB können Sie auf bis zu vier TV-Geräten fernsehen.

Unsere CARO®+ ist mit einem Single-LNB ausgestattet.

Unsere Cytrac® DX kann sowohl mit einem Single-LNB als auch mit einem Twin-LNB ausgestattet werden.

Unsere Parabolantennen können mit einem Single-LNB, einem Twin-LNB oder mit einem Quadro-LNB ausgestattet werden.

Welche Ausstattungsvariante am besten zu Ihnen passt, hängt u.a. von Ihrer vorhandenen Ausstattung ab.

Vision (= komplette Satellitenanlage ohne Receiver)
Die Vision Variante ist speziell für Kunden die bereits einen eigenen Receiver bzw. ein TV-Gerät mit integriertem Receiver besitzen. Hier erhalten Sie die Satellitenantenne mit einem angeschlossenen Bedienteil.

HDTV (= komplette Satellitenanlage inkl. „Europe“ Receiver)
Die HDTV Variante ist speziell für Kunden, die einen integrierten HD-Steuer-Receiver mit einfachster Bedienung und Luxusausstattung für den Empfang von allen freien HD-Kanälen, wie ARD HD und ZDF HD, haben möchten. Neben 5000 Speicherplätzen für Radio- und Fernsehsender verfügt der Receiver auch über HDMI-, USB-, Cinch- und Kopfhöreranschluss. Hier können Sie Ihre Satellitenanlage über den Receiver steuern.

Premium (= komplette Satellitenanlage inkl. „Oyster® TV“ Fernsehgerät)
Die Premium Variante ist speziell für Kunden, die eine komplette Ausstattung aus einer Hand haben möchten. Dieses Premium System ermöglicht Ihnen beide Geräte mit nur einer Fernbedienung einfach und problemlos zu bedienen.

Besondere Leistungsmerkmale:

  • Unsere „Oyster® TV“ Fernsehgeräte sind in folgenden Größen erhältlich:
    • 19“ (47cm)
    • 21,5“ (55cm)
    • 24“ (61cm)
    • 32“ (81cm).
  • Universeller Einbau durch VESA Standard-Halterung
    • TV-Gerät mit 19“, 21,5“ und 24“ = 100x100mm
    • TV-Gerät mit 32“ = 200x300mm
  • Highend-Gerät mit ultraflachem Design
  • LED-TV: faszinierende Bilder in hochauflösender Qualität
  • Anschlussmöglichkeit über USB 2.0 und HDMI
  • Systemfernbedienung: nur eine Fernbedienung für die Satellitenanlage und das Fernsehgerät „Oyster® TV“
  • EPG elektronische Programmzeitschrift und Timerprogrammierung
  • Modulschacht CI/CI+
  • Netzschalter Ein/Aus

Weitere technische Daten unserer TV-Geräte finden Sie unter folgendem „Link“.

Ich habe bereits eine Antenne auf meinem Reisemobil.

Das kann viele Gründe haben. Jedoch ist die Ursache zumeist eine der beiden Folgenden:

Abschattung – vom Standort der Satellitenempfangsanlage aus gesehen ist der Satellit verdeckt. Zum Beispiel durch Bäume oder Bebauung, durch hohe Berge oder einfach nur irgend etwas anderem in der Nähe. Die genaue Richtung zum Satelliten variiert von Satellit zu Satellit und hängt auch vom momentanen Standort ab. Allgemein gilt: Die Sicht in südliche Richtungen muß immer frei sein!

Transponderumstellung – unsere Satellitenanlagen ‚kennen‘ die verschiedenen Satelliten. Wird jetzt seitens des Satellitenbetreibers irgendwas an einem Satelliten verändert, z.B. eine Sendefrequenz, so kann die Anlage den Satelliten nicht auf Anhieb wiedererkennen und somit nicht finden. Natürlich gibt es einiges an intelligenter Software in der Anlage, so daß schlußendlich in den weitaus meisten Fällen erfolgreicher Empfang doch möglich ist. Das benötigt aber einmalig recht viel Zeit!
Lassen Sie die Antenne deshalb einfach suchen. Das kann im schlimmsten Fall durchaus mal eine halbe Stunde dauern. Sowie die Antenne den Satelliten dann doch noch gefunden hat merkt sie sich die neuen Parameter und funktioniert in Zukunft wieder so schnell und zuverlässig wie gewohnt.
Das selbe Problem kann auch auftreten, wenn sie gravierende Standortwechsel vornehmen – also z.B. weit nach Osteuropa oder nach Nordafrika fahren. Auch hier arbeiten die intelligenten Routinen automatisch und stellen den Empfang meist wieder her – Sie müssen nur einmalig Geduld haben und der Technik die Zeit lassen, die sie benötigt.

Im schlimmsten Fall hat der Satellitenbetreiber die Konfiguration des Satelliten sehr umfangreich verändert. In diesem Fall können Sie die gewohnte Funktion ganz schnell wieder herstellen indem Sie ein Softwareupdate laden.
In der Rubrik "Updates" finden Sie für Ihr Antennenmodell alle Informationen um selbst ein Update durchführen zu können.

 

Bitte kontaktieren Sie bei zusätzlichen Fragen einen Händler in Ihrer Nähe oder den technischen Service von ten Haaft.

Tel.: +49 (0)7231 58 588-935

Ob man den LNB umrüsten kann, hängt primär von der Art der Antenne ab:

Unsere CARO®+ ist mit einem Single-LNB ausgestattet und kann nicht weiter aufgerüstet werden.

Unsere Cytrac® DX kann von einer Single- auf eine Twin-Anlage aufgerüstet werden.

Unsere Parabolantennen können von einer Single-Anlage auf eine Twin- oder auf eine Quadro-Anlage aufgerüstet werden.

Wir empfehlen vor dem Ablaufen unserer dreijährigen Garantie, die Anlage nochmals von Ihrem Händler überprüfen zu lassen.

Des Weiteren empfehlen wir Ihnen regelmäßig Updates auf Ihre Anlage zu überspielen, damit diese während der Urlaubszeit reibungslos funktioniert. Unter folgendem „Link“ finden Sie unser neustes Update, sowie eine detaillierte Beschreibung.

Bei akuten technischen Problemen finden Sie „hier“ weitere Informationen, die Ihnen behilflich sein könnten.

Alle Satelliten, die ein für Mitteleuropäer interessantes Programm aussenden, zielen auf Mitteleuropa. Wenn sich die Empfangsanlage außerhalb dieser Gegend befindet, dann schaut die Antenne ‚von der Seite‘ auf den Satelliten. Dieser Effekt nennt sich „SKEW-Winkel“ oder auch „Polarisationsfehlwinkel“ und tritt insbesondere in Gegenden wie Portugal, Südspanien, Marokko, Griechenland, Türkei und ganz extrem auf den Kanarischen Inseln auf. Wenn Sie sich beim Kauf einer Oyster® (sowohl IV als auch V) für die SKEW-Option entschieden haben, wird diese Einstellung automatisch ausgeführt. Für unsere Flachantennen ist diese automatische Einstellung nicht möglich.

Sowohl bei den Oyster®-Anlagen ohne SKEW als auch bei den Flachantennen kann man trotzdem ein besseres Fernsehsignal in den europäischen Randgebieten erhalten, indem man die SKEW-Einstellung manuell durchführt. Dabei wird die LNB- oder die Antennenverschraubung gelöst und der LNB (Empfangskopf der Antenne) bzw. die komplette Flachantenne um ein bestimmtes Winkelmaß gedreht.

Cytrac® DX CARO®+ Oyster® / Oyster® V
 Cytrac® DX  CARO®+    Oyster®

Weitere Informationen über den SKEW finden Sie hier.

Oyster® Connect

Hängt im Wesentlichen vom Mobilfunkprovider des Kunden ab. Nahezu alle technischen Rahmendaten werden vom Provider bestimmt (z.B. welches LTE-Band wird verwendet, wie viele Nutzer tummeln sich auf einem Mobilfunkmasten, ist das Land flach oder bergig und ist die Zahl der Masten an die Topographie angepasst, etc.).
Wir unterstützen alle Mobilfunkfrequenzen, insbesondere auch die auf dem dünn besiedelten Land häufig verwendeten Frequenzen Band 28 / Band 20. Im Weiteren haben wir die Performance der Antenne (den Antennengewinn) dazu passend optimiert und vermeiden jegliche Signalverluste auf Kabeln. Wenn dann noch die Montageposition der Outdoor Unit optimal auf dem Fahrzeugdach gewählt wird (ohne abschirmende andere Dachaufbauten) ergibt sich zusammen eine dem Wettbewerb gegenüber merklich überlegene Reichweite.
Wenn das Netz des Providers und die Topographie das zulassen, können durchaus Entfernungen von über 20 km zwischen der Oyster® Connect und der Mobilfunk-Basisstation erreicht werden.

Über die Weboberfläche, eigentlich wie beim Handy/Smartphone auch. Bei mehrmaliger Falscheingabe muss dann mit der PUK entsperrt werden. Die Oyster® Connect speichert eine einmal korrekt eingegebene PIN zwischen, so dass diese NICHT andauernd neu eingegeben werden muss.

Die Indoor Unit verwendet für 2,4GHz und 5GHz WLAN absichtlich reduzierte Strahlungsleistung. Diese kann über das Konfigurationsmenü in 3 Schritten noch weiter reduziert werden (Stichwort Strahlungsbelastung im Fahrzeuginneren). Die Reichweite des privaten WLAN umfasst trotzdem bis zu einigen Dutzend Metern rund ums Fahrzeug (je nach Einbausituation im Fahrzeug und Art der Fahrzeugwände).
Die Outdoor Unit passt Ihre Sendeleistung automatisch an die Anforderungen der jeweiligen verbundenen Basisstation des Netzes an und kann natürlich jederzeit bis zur maximalen gesetzlich zulässigen Leistung hochregeln (bis zu +33dBm oder 2Watt im GSM-Netz).

Die Datengeschwindigkeit des Routers hängt wesentlich vom netzseitigen Angebot ab.

Sowohl ein gutes (privates) 5GHz-WLAN als auch eine gute LTE Versorgung können durchaus mehr als 100Mbit/sec liefern, was der Router 1:1 an die verbundenen Clients weitergibt. Wichtig ist dabei eine vernünftige Einstellung: das Indoor Unit WLAN muss auf einem anderen Kanal betrieben werden, als das versorgende WLAN, mit dem die Outdoor Unit verbunden ist. Erlaubt eine Anlage die Verwendung unterschiedlicher Kanäle nicht, so bricht die Datengeschwindigkeit zusammen.

Kommen aus dem Netz sowieso wenige Daten (typisch: hoffnungslos überlastetes Campingplatz-WLAN), so wird der Router (also die Indoor Unit) daraus auch nicht mehr machen können. Aber selbstverständlich ist die einfache Umschaltung auf Mobilfunk-Daten (LTE) hier eine Problemlösung.

5G ist in Deutschland und in den anderen europäischen Ländern derzeit natürlich in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Hinsichtlich 5G sind derzeit folgende Punkte besonders zu berücksichtigen:

  • Die Netzabdeckung ist eher theoretischer Natur. Versorgt werden die Bevölkerungszentren, das flache Land, wo sich der Reisemobilfahrer im Allgemeinen zumeist aufhält, muss sich auf lange Sicht mit 4G (LTE) begnügen.
  • 5G ist als Netz für extrem viele Teilnehmer mit sehr hoher Datenrate konzipiert. Dies wird durchaus auch erreicht. Allerdings geschieht dies auf Kosten der Reichweite. Mitten in der Stadt ist das alles hervorragend – aber kein Netzbetreiber wird je auf dem flachen Land flächendeckend Mobilfunkmasten in einem Raster <3km aufstellen können/dürfen. Man bedenke, dass aktuell seit 2019 viel mehr Flächen mit 4G/LTE neu/besser/schneller versorgt wurden als überhaupt 5G-Netze aufgebaut worden sind….

5G:    Innerstädtisches Netz, auch in Gebäuden, Messehallen, Stadien etc.
4G:   das Daten-Netz für das dünn besiedelte, weite Land
3G:   wird von allen deutschen und sehr vielen europäischen Netzbetreibern in 2021 abgeschaltet. Die Frequenzen werden im Wesentlichen für den 4G-Ausbau weiterverwendet.
2G:    Fortbestehendes, flächendeckendes Netz für (Sprach-) Telefonie, weltweit kompatibel aber nur sehr eingeschränkt für Datenübertragung zu gebrauchen

Sie benötigen zur Nutzung der Oyster® Connect gar kein Mobiltelefon. Sie können jeden Computer oder jedes Tablett, auch ohne Mobilfunk-Sendeteil (ohne SIM-Karte) verwenden, so wie Sie das auch von zu Hause kennen. Die Internet-Daten werden per WLAN oder via LAN-Kabel bereitgestellt. Im Fahrzeuginneren werden seitens der Oyster® Connect keine Mobilfunk-Sender betrieben.

Wenn Sie allerdings ein normales Mobiltelefon zum Telefonieren nutzen möchten, und im Reisemobil keinen Telefonempfang haben, so bietet die Oyster® Connect auch hier Unterstützung
: Prüfen Sie, ob Ihr Mobilfunkprovider und ihr Mobiltelefon beide „WLAN-CALL“ unterstützen und aktivieren Sie dieses. In dem Fall prüft Ihr Mobiltelefon dann, wenn es kein Handynetz hat, ob ein gutes WLAN-Netz verfügbar ist und bucht sich dann über diesen Umweg ins Mobilfunknetz ein. Sie bemerken keinen Unterschied in der Benutzung des Handys – aber die Gespräche werden zunächst über das private WLAN der Oyster® Connect im Fahrzeug und dann über LTE vom Fahrzeugdach aus ins Mobilfunknetz übertragen. Überall wo die Outdoor Unit der Oyster® Connect auf dem Fahrzeugdach noch Empfang hat können Sie damit telefonieren – auch wenn das Handy im Fahrzeug ansonsten „Kein Netz“ anzeigen würde.

(Info dazu:  https://www.heise.de/tipps-tricks/Telefonieren-ueber-WLAN-so-geht-s-4676767.html )

Die Outdoor Unit der Oyster® Connect kann durch ihr geringes Gewicht problemlos überall im Fahrzeug verstaut und zur Benutzung einfach an einen geeigneten Ort gestellt werden. Eine besondere Anforderung an den Aufstellort seitens der Antenne besteht nicht. Wir empfehlen jedoch die Antenne im Wesentlichen flach und so hoch wie möglich zu platzieren, um eine optimale Anbindung an die Funknetze zu gewährleisten. Da das Verbindungskabel zwischen Innen und Außen beiderseitig gesteckt ist stellt auch ein „durchfädeln“ des Kabels durch einen Kabeldurchlass im Fahrzeug gar kein Problem dar.

Als Zubehör kann auch ein längeres Verbindungskabel zwischen Indoor Unit und Outdoor Unit geliefert werden, sodass der temporäre Aufstellort der Outdoor Unit noch flexibler gewählt werden kann.

Die Mobilfunkfrequenzen sind zwar weltweit genormt, aber nicht in allen Regionen identisch. Einige wenige Bänder (à Frequenzen) sind als Minimalstandard allerdings nahezu überall gleich, weshalb mit dem Handy fast überall auf der Welt telefoniert werden kann. Etwas kritischer ist es bei der LTE-Datenübertragung, denn hier sind die Unterschiede zwischen den Regionen größer. Aus diesem Grund kann und darf man alle Versionen der Oyster® Connect zwar weltweit verwenden, muss aber außerhalb der jeweils vorgesehenen Region mit Einschränkungen in der Netzverfügbarkeit rechnen.

Oyster® Connect EUROPE: Für Europa einschl. Türkei, den Mittleren Osten und Afrika (Bereich „B“).

Die Indoor Unit der Oyster® Connect verwendet ausschließlich WLAN mit absichtlich deutlich geringerer Sendeleistung als dies gesetzlich zulässig wäre. Diese Sendeleistung kann darüber hinaus über die Konfigurationswebseite in insgesamt 3 Stufen noch weiter reduziert werden. Insgesamt gibt es kein Szenario, bei dem im Fahrzeuginneren mehr als 25% der zulässigen Leistung abgestrahlt wird.

Die recht leistungsstarken Mobilfunksender finden sich ausschließlich in der Outdoor Unit, also auf dem Fahrzeugdach. Die Abstrahlung erfolgt dabei rundum und flach, nicht jedoch nach unten. Eine weitere Abschirmung wird dabei durch das Fahrzeugdach erreicht, welches sehr häufig als Aluminiumhaut ausgeführt ist. Außerdem wird durch die gute Antennenperformance eine zuverlässige Verbindung zum Handymasten erreicht, was automatisch zu einer Reduzierung der nötigen Sendeleistung in der Outdoor Unit führt.

Die Outdoor Unit der Oyster® Connect ist mit nur 1,5 kg Gewicht ein absolutes Leichtgewicht. Außerdem ist die Form äußerst windschnittig. Deshalb sind die Kräfte, welche auf das Fahrzeugdach wirken sehr gering. Trotzdem kann ausschließlich der jeweilige Fahrzeughersteller beurteilen, wie tragfähig sein Dachaufbau ist. Wenden Sie sich deshalb bitte unbedingt an den betreffenden Fahrzeughersteller oder Ihren Reisemobilfachhändler um diesbezüglich eine verbindliche Antwort zu erhalten.

Vorausgesetzt die erforderliche LTE Versorgung ist gegeben funktioniert die Oyster® Connect natürlich auch während der Fahrt. Beachten Sie aber bitte, dass manche Reisemobile den Wohnraum während der Fahrt spannungsfrei schalten. Sie müssen also sicherstellen, dass Ihre Oyster® Connect während der Fahrt überhaupt mit dem Bordnetz verbunden und somit mit Strom versorgt ist. Sinngemäß gilt dies natürlich auch für den Wohnwagen. Der Betrieb der Oyster® Connect aus dem fahrenden KFZ heraus ist aufgrund der E1-Zertifizierung uneingeschränkt zulässig – was übrigens nicht für Produkte ohne ein Prüfzeichen gilt!

Insofern Sie beabsichtigen, die auf dem Wohnwagen montierte Oyster® Connect als Internetzugang für im Zugfahrzeug befindliche Endgeräte zu verwenden, so ist die Grundvoraussetzung, dass das Private WLAN der Oyster® Connect Indoor Unit auch ausreichend stark im Zugfahrzeug ankommt. Das hängt ausschließlich von der Art Ihres Wohnwagens und dem Montageort der Indoor Unit ab und muß im Zweifel im Einzelfall ausprobiert werden. Beachten Sie auch, dass in diesem Fall die Sendeleistung des WLANs der Indoor Unit nicht reduziert werden sollte.

Nachteilig sind Wohnwägen ohne Frontfenster (durchgängige Aluminiumwand) oder Wohnwägen mit isolierenden (metallbedampften) Fenstern. Hilfreich ist es, die Indoor Unit auf mittlerer Fensterhöhe des Frontfensters zu montieren und auf freie Sicht zwischen der Indoor Unit und der Wohnwagenfront zu achten.

Die Outdoor Unit der Oyster® Connect kann überall auf dem Fahrzeugdach angebracht werden, ganz unabhängig davon was darunter im Fahrzeug verbaut ist. Es ist aufgrund des geringen Gewichts der Outdoor Unit von nur 1,5 kg nicht erforderlich die Montageplatte zu verschrauben oder anderweitig Löcher in das Fahrzeugdach zu bohren. Verkleben mit stark klebender Karosseriedichtmasse reicht vollkommen (im Zweifel halten Sie diesbezüglich bitte Rücksprache mit dem Fahrzeughersteller). Die erforderliche Strom- und Datenverbindung ins Fahrzeuginnere kann flexibel an jedem Ihnen geeigneten erscheinenden Ort angebracht werden – sinnvollerweise über einem Schrank oder einem anderen Einbaumöbel, so dass der Dachdurchbruch vom Wohnbereich aus nicht sichtbar ist. Für das Kabel reicht eine Bohrung von ca. 15 mm Durchmesser aus. Die aerodynamische Abdeckhaube der separaten Kabeldurchführung braucht wiederum nur verklebt zu werden.

Die Oyster® Connect verwendet die sehr gut zu handhabende Mini-SIM.
Tipp: Sollten Sie die SIM-Karte abwechselnd in einem Handy (meist Nano-SIM) und der Oyster® Connect (Mini-SIM) verwenden wollen, so bewahren Sie einfach den vom Mobilfunkanbieter mitgelieferten Rahmen um die Nano-SIM Karte herum auf. So können Sie die Karte jederzeit zwischen Nano-SIM, Micro-SIM und Mini-SIM „umbauen“.

Die Sende- und Empfangseinheit für den Mobilfunk und die entsprechende 2,4GHz / 5GHz WLAN-Einheit für den Fernzugriff sind beide in der Outdoor Unit, also auf dem Fahrzeugdach verbaut.
Die Sende- und Empfangseinheiten für das 2,4GHz und das 5GHz „Private WLAN“ sind separat im Fahrzeuginneren in der Indoor Unit verbaut.

Dieser Aufbau bringt zahlreiche Vorteile mit sich – zum Einen sind die Sendeeinheiten für den externen Datenzugriff unmittelbar direkt an der Antenne verbaut und können so ohne Kabelverluste mit optimaler Performance arbeiten und nur so können die doch recht starken Signale für die externe Kommunikation vom Fahrzeuginneren (also dem Benutzer) fern gehalten werden. Weiterhin müssen keine empfindlichen Koaxialkabel verlegt werden, denn aufgrund der hohen Frequenzen von bis zu fast 6 GHz ist bei der Übertragung von Sendesignalen über Koaxialkabel schon ein kleiner Knick im Kabel ein KO-Kriterium für die ungestörte und optimale Anlagenfunktion.

Zum Anderen können die Sender für den Nutzerzugriff im Fahrzeuginneren merklich in der Leistung reduziert werden und es kann durch sinnvolle Kanalwahl auch sichergestellt werden, dass sich die Signale für den externen und den internen Zugriff nicht in die Quere kommen. Und je weniger Fremdsignale vom Privaten WLAN aufgefangen werden, desto besser ist auch die nutzbare Datenbandbreite – gerade auch im chronisch überlasteten 2,4GHz Band.

Aus regulatorischen Gründen muss sich die SIM-Karte für die Mobilfunkeinheit allerdings in unmittelbarer Nähe zum eigentlichen Sender befinden. Die Möglichkeit einer Übertragung der geschützten SIM-Karten Inhalte über ein längeres Kabel ist im Mobilfunksystem nicht vorgesehen.

Per gewöhnlichem LAN-Switch kann ich die Ansteckmöglichkeiten praktisch unbegrenzt erweitern.

Im Standby unter 0,1 W, im Vollbetrieb immer weniger als 10 W. Bei einer LTE oder WLAN-Verbindung ins öffentliche Netz in der Regel sogar weniger als 5 W. Nur wenn viele Daten via GSM (2G) übertragen werden müssen, weil LTE nicht verfügbar ist, kann der Verbrauch kurzzeitig auf bis zu 10 W ansteigen.

Die aktuelle Farbe orientiert sich am aktuellen Mainstream. Bis auf die Farbe schwarz, was technisch nicht sinnvoll wäre, könnte bei ausreichend hoher Nachfrage alles umgesetzt werden.

Das 2,4GHz WLAN unterstützt IEEE 802.11b/g/n und das 5GHz WLAN unterstützt IEEE 802.11n. Damit sind Datenraten bis zu 450Mbit/s möglich.
802.11ac/ax wird absichtlich nicht unterstützt, da die anwendungsseitige Datenrate nie so hoch werden kann, dass dies benötigt würde. Gravierender Nachteil von 802.11ac/ax ist, daß viele Kanäle parallel belegt werden und somit auf einem Campingplatz gegenseitige Störungen unvermeidlich wären – die Datenrate wäre dann langsamer als mit den älteren Normen.

Das hängt nahezu ausschließlich vom Anbieter ab, also von dem Server der den betreffenden Content zur Verfügung stellt. Ganz grob kann man sagen: Mit weniger als 3 MBit/s wird man nicht glücklich, aber es gibt auch Dienste, welche mit über 15 MBit/s übertragen wollen.

Die meisten Playout-Server skalieren heutzutage die Auflösung und Qualität des Streams: Nach oben (besseres Bild), wenn sie merken, dass viel Bandbreite zur Verfügung steht und umgekehrt nach unten (schlechteres Bild) wenn wenig Bandbreite zur Verfügung steht. Es ist übrigens nicht gesagt, dass der Bandbreitenengpass im LTE oder Public WLAN steckt, in dem meine Oyster® Connect eingeloggt ist – die Engstelle kann auch irgendwo unterwegs oder sogar beim hochladenden Server sein.
Die Oyster® Connect kann ohne Probleme mehrere Streams parallel an verschiedene Endgeräte übertragen. Allerdings sollte man dann nicht alles auf das Private 2,4GHz-WLAN packen, sondern wenn möglich auch das 5GHz-WLAN verwenden.

Die Privaten WLANs verwenden zur Zutrittskontrolle und Datenverschlüsselung WPA2/AES. Ältere oder unsicherere Methoden werden gar nicht erst angeboten. Die ab Werk vergebenen Zugangsschlüssel (Passwörter) sind für jede Anlage einmalig und gelten alleine schon aufgrund ihrer Länge von 16 Stellen als ‚sicher‘.
Allerdings sind Passwörter immer nur so sicher wie der Benutzer das erlaubt: Wenn Sie das Passwort ändern und dabei vereinfachen geht viel Sicherheit verloren. Wenn Sie das Passwort an Dritte weitergeben ist die Sicherheit dahin.
Aufgrund des komplizierten Passwortes empfehlen wir, insofern möglich, die QR-Scan Funktion zur Verbindungsherstellung zu verwenden. Ansonsten sollten Sie, wenn Sie Sicherheitsbedenken haben, die WPS-Funktion nicht verwenden, denn WPS ist im Moment der Nutzung die größte „Einfallstelle“ in WLAN-Netze (solange Sie den WPS-Button nicht drücken kann auch nichts passieren).

Prinzipiell könnte auch von der öffentlichen Seite (Public WLAN oder Mobilfunk/LTE) auf Ihr privates Netz zugegriffen werden. Allerdings verwendet die Oyster® Connect ein sehr konsequentes Firewall-Konzept: Fast alles raus, nichts rein. Das heißt Sie können von innen auf alle Dienste des Internets zugreifen, es gibt hier keine nervigen Begrenzungen. Zugriffe von außen via die öffentlichen Netze auf die Geräte im Privaten Netz sind grundsätzlich nicht vorgesehen und werden geblockt.

Gemäß ETSI TS 102 671 sind Speicherkarten und SIM-Karten aller Art üblicherweise für Umgebungstemperaturen -40°C bis +105°C spezifiziert. Aber selbst wenn ein Mobilfunkanbieter den einfachsten Standard für seine SIM-Karten wählen würde, wären immer noch -25°C bis +85°C abgedeckt.

Alle anderen „Widrigkeiten“ sind in der oben genannten Norm auch abgedeckt – also sowas wie Luftfeuchtigkeit, Korrosivität der Umgebung, Vibrations- und Stoßfestigkeit, Speicherhaltezeit, etc.

Das liegt daran, dass SIM-Karten heutzutage auf der ganzen Welt in Industriemaschinen und Outdoor-Geräten zu Millionen verbaut sind. Dagegen ist unsere Anwendung in der Outdoor Unit geradezu harmlos.

Die Oyster® Connect ist für ALLE Kraftfahrzeuge zugelassen, lediglich von der Machart her in erster Linie für Freizeitfahrzeuge vorgesehen. Das Gerät kann ohne Einschränkung sowohl an 12V als auch an 24V Bordnetzen betrieben werden und hat keinen hohen Leistungsbedarf (typisch <5W bei LTE- oder WLAN-Betrieb, maximal 10W bei GSM-Betrieb).
Beachten Sie aber bitte, dass besondere Dienste wie sie im LKW möglicherweise gefordert sein könnten (z.B. Ortungsdienste) nicht unterstützt werden – dies ist der Primärnutzung geschuldet, wo Einfachheit und Gradlinigkeit des Produktes besonders wichtig sind.

Ist vorgesehen, aber derzeit noch nicht verfügbar, denn e-SIM geht nur in Zusammenarbeit mit den vielen verschiedenen Mobilfunkprovidern. Es werden entsprechende Möglichkeiten geprüft, wenn die Mobilfunkprovider Ihrerseits das Produkt unterstützen, kann es angeboten werden.

Im Prinzip schon, aber….. die UMTS (3G) Netze in Deutschland und Europa sind aktuell in Abschaltung. Die Netzwerkbetreiber wollen die so frei werdenden Frequenzen für einen Ausbau des LTE-Netzes verwenden. Die GSM (2G) Netze werden wohl noch sehr lange weiterbestehen, als Grundversorgung für die Telefonie. Datenübertragung darüber ist möglich aber sehr, sehr langsam und bei manchen Anbietern bzw. in manchen Funkzellen sogar gesperrt.
Trotzdem: Die Oyster® Connect arbeitet genauso wie ein Mobiltelefon und wählt immer die schnellstmögliche verfügbare Datenverbindung.
In Ausnahmefällen kann das bedeuten, dass die Datenverbindung als „OK“ und vielleicht sogar mit „starkem Signal“ angezeigt wird, der wirkliche Datenfluß aber äußerst langsam ist.

Zunächst mal nein, denn als Mobilfunk-Endgerät kann die Oyster® Connect nicht in Ihre persönlichen Vertragsdaten mit Ihrem Mobilfunkanbieter „hineinschauen“.
Allerdings prüft die Oyster® Connect nicht nur ob Ihre SIM-Karte prinzipiell gültig ist (das ist sie auch dann noch, wenn Ihr Datenkontingent erschöpft ist), sondern Sie überprüft darüber hinaus auch die wirkliche Erreichbarkeit des Internets. Erst wenn „das Internet“ wirklich mit Datenfluss antwortet ist für die Oyster® Connect der Zustand „OK“ erreicht (LTE/WLAN LED leuchtet grün).

In der Praxis heißt das, alles hängt vom Verhalten Ihres Providers ab. Wenn der Anbieter nach Verbrauch des Datenkontingents weiterhin noch Datenübertragung erlaubt (typisch: mit reduzierter Geschwindigkeit), so ist für die Oyster® Connect die Internetverbindung gegeben und sie zeigt keinen Fehler an. Wenn Ihr Anbieter aber den Datenfluss komplett sperrt, dann ist keine Internetverbindung da und dies wird angezeigt (LTE/WLAN LED blinkt langsam grün – alles gut, aber kein Internet da).

Achtung: Die selbe Meldung stellt sich auch ein, wenn falsche oder keine APN-Daten eingetragen sind. Grund dafür ist nämlich, dass über den APN beim Provider der Datenfluss geregelt wird. Ist der APN falsch, bekommt man keine Daten – so als wenn der APN den Datenfluß vorsätzlich sperren würde.

Grundsätzlich ja, das ist sogar eine gute Idee.
Beachten Sie aber unbedingt folgendes: Der „Zigarettenanzünderstecker“ am Kabel der Oyster® Connect enthält eine Schmelzsicherung, welche das Kabel im Kurzschlussfall schützt. Entfernen Sie diesen Stecker, müssen Sie die Leitung anderweitig absichern - obwohl die Oyster® Connect verpolungsgeschützt ist und intern elektronische Sicherungen verwendet! Das Kabel selbst könnte sonst bei einem Kurzschluss (z.B. Kabel eingeklemmt) anfangen zu brennen! Verwenden Sie eine 2A oder 3A Sicherung für die externe Absicherung.

Egal welches Fahrzeug Sie besitzen: Grundsätzlich ist „ganz oben“ der beste Einbauort.
Bei einem Alkovenfahrzeug wäre das natürlich oben auf dem Alkoven. Aerodynamisch ist das aufgrund der Formgebung der Oyster® Connect auch kein Problem. Wenn Ihr Alkoven aber keinerlei ebene Fläche zur Montage bietet oder wenn Sie sich an den 12 cm Höhe der Outdoor Unit stören wird es komplizierter.

Allgemein sollten folgende Empfehlungen zum Einbauort beachtet werden:

  • Je höher desto besser
  • Wenn AUF dem Alkoven nicht geht, dann möglichst weit weg von ihm, also Richtung Fahrzeugheck
  • Nicht versteckt zwischen anderem, höherem Zubehör aufbauen
  • Anderes Zubehör bis 3 cm Höhe stört nicht.
  • Anderes Zubehör bis 10 cm Höhe stört nur wenig, wenn Sie mindestens 50 cm Abstand halten.
  • Wenn es geht die Oyster® Connect über dem anderen Zubehör auf dem Gepäckrahmen aufbauen (geringes Gewicht und gute Aerodynamik machen es möglich). Verwenden Sie in dem Fall aber eine zusätzliche Aluplatte als Montagehilfe.
  • Je waagerechter Sie die Oyster® Connect montieren, desto gleichmäßiger und performanter ist die Rundum-Abstrahlung. Schrägmontagen reduzieren die Reichweite! Bei geringer Schräge merken Sie allerdings in der Praxis keinen Unterschied.
  • WLAN, insbesondere 5GHz WLAN, hat die höchsten Anforderungen an einen freien Aufbau.

Übrigens: Die Oyster® Connect funktioniert auch bei sehr ungünstigem Aufbauort. Nur die Reichweitenvorteile gehen u.U. verloren (meist wegen Abschattung in eine bestimmte Richtung).

Die genannten Empfehlungen sind also insbesondere wichtig, wenn Sie gerne mal autark im „Nirwana“ stehen möchten und dabei auf eine Datenverbindung angewiesen sind.